In meiner Masterarbeit bin ich der Frage nachgegangen, welchen Einfluss der Trend zum Intellektuellen Kapital auf die Betriebliche Weiterbildung hat. Dazu betrachte ich die Wissensbilanz – Made in Germany und deren Ergebnisse in Bezug auf eine professionelle Betriebliche Weiterbildung. Eine Gesamtübersicht zu meinen Vorträge finden Sie hier.
Vortrag auf der Weiterbildungsmesse der IHK in Köln (09.-10.09.2006)
Vom 09.-10.09.2006 findet die Kölner Weiterbildungsmesse statt. Mit dem Motto „Weiter durch Weiterbildung“ werden nicht nur alle berufsfähigen Erwachsenen angesprochen, sonden ebenso die Unternehmen, die die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter heute immer mehr in ihre strategischen Planungen mit einbeziehen müssen. Mein Vortrag (Programm): Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement im Unternehmen (10.09. um 12.00 Uhr).
Rauner (2006): Kompetenzentwicklung in der beruflichen Bildung
In seinem Vortrag vom 21.2.2006 weist Rauner noch einmal auf die Verbindungen von Multiple Intelligenzen Theorie (Howard Gardner) und der aktuellen Kompetenzdebatte hin: ” Anders verhält es sich mit dem Konzept der multiplen Intelligenz oder Kompetenz, wie es von Howard Gardner eingeführt wurde. Danach lassen sich berufliche Kompetenzprofile nach sieben Dimensionen vergleichen.”
EU-Projekt: Customization Experts
Customization Experts: Mass Customization aims at designing, producing and delivering taylored products and services at cost and efficiency close to Mass Production. To do do, Mass Customizers might have to apply such techniques like product mudularization, postponement, product configuration etc. However, techniques without people are not effective. What kind of people is needed to mass customize? What kind of competences should they have? Do we need, open-minded, customer-oriented, flexible people, or is it not necessary to do so? Do individual attitudes of competencies differ for different professional role? The project is answering these questions.
Rauner, F. (2004): Praktisches Wissen und berufliche Handlungskompetenz
Bei Rauner (2004): Praktisches Wissen und berufliche Handlungskompetenz finden sich interessante Hinweise darauf, dass sich die aktuelle Kompetenzdiskussion und die Erkenntnisse der modernen Intelligenzforschung aufeinander zu bewegen:
“Mit dem Begriff der multiplen Kompetenz soll in Anlehnung an das Konzept der multiplen Intelligenz von Howard Gardner dem Stand der Kompetenz- und Wissensforschung Rechnung getragen werden, wonach mehrere relativ autonome Kompetenzen beim Menschen unterschieden werden können, die bei den Individuen – je nach beruflicher Sozialisation und Qualifizierung – höchst verschieden ausgeprägt sein können” (Rauner 2004:8). Die Intelligenzforschung, die ihren Niederschlag im Konzept der multiplen Intelligenz gefunden hat, die Expertiseforschung sowie die Forschung zum Arbeitsprozesswissen legen nahe, den Kompetenzbegriff weiter auszudifferenzieren zu einem Begriff der multiplen Kompetenz. Die Nähe des Gardner’schen Intelligenzbegriffes zum Kompetenzverständnis, wie es sich im Forschungsnetzwerk QUEM herausgeschält hat, erlaubt, in einer ersten Näherung die von Gardner identifizierten grundlegenden Fähigkeiten (Intelligenzen) zur Begründung eines multiplen Kompetenzbegriffes heranzuziehen” (Rauner 2004:11).
Dresselhaus, G. (1979): Langue/Parole und Kompetenz/Performanz
Der heutige Kompetenzbegriff geht (mindestens) bis auf Saussure und Chomsky zurück. In dem Buch stellt Dresselhaus die Zeit vor Saussure (Langue/Parole) dar und beschreibt dessen Ansatz:
“Langue: Ein System von Zeichen, das seine eigene Ordnung hat. Parole: Realisierung des Sprachsystems durch das Individuum. Langage: Langue und Parole machen Langage aus, worunter Saussure die allgemeinmenschliche Sprachfähigkeit versteht” (Dresselhaus 1979:37-38). Da ich mich ja mit dem Thema “Multiple Intelligenzen und Kompetenz” befasse, ist folgender Hinweis für mich auch interessant: “Im Gegensatz zu Langue ist die Parole ein zweiteiliger individueller Akt des Willens und der Intelligenz” (Dresselhaus 1979:39). Die weitere geschichtliche Betrachtung weist dann den Weg zu Chomsky (Kompetenz/Performanz). Es lohnt sich, diesen Zusammenhang genauer zu betrachten.
Arnold, R. (2005): Intervention? – Abschied von pädagogischen Steuerungsillusionen (Pädagogischer Konstruktivismus, Teil IV).
Der Beitrag ist erschienen in der GEW-Zeitung RLP, Sonderbeilage. 2005, S. XIII-XVI. Arnold beschreibt dabei eine Didaktik ersten Grades (Bildungstheoretische Didaktik), eine Didaktik zweiten Grades (Lehr- Lerntheoretische Didaktik) und eine Didaktik dritten Grades (Ermöglichungsdidaktik). Dabei ist die Leitfrage bei der Didaktik dritten Grades: Wie entstehen Kompetenzen?
Gros, D. (2006): Employment and Competitiveness – The Key Role of Education
Es ist ein Beitrag des CEPS (Center for European Policy Studies):”The key importance of education and skills has been reinterated in many official documents; but close to nothing has been done to speed up the pace of change.”
CENTREN für Kompetenzbilanzierung
Auf der Website der Cekom geht es darum, Kompetenzen zu messen, zu verstehen und zu bilanzieren: Kompetenzbilanzierung.
ECHA2006: 10th Conference of the European Council for High Ability
Die ECHA2006 findet vom 13.-16.09.2006 in Lahti/Finnland statt. Veranstalter ist die Universität Helsinki. Mein Abstract wurde als Beitrag angenommen (blind review). Somit werde ich mein Dissertationsthema dort vorstellen. Anschließend stelle ich meinen Vortrag auf meine Website. Meine Vorträge finden Sie hier.