
Immer mehr Arbeiten sind wissensintensiv und unterscheiden sich somit von anderen Arbeitsweisen in Organisationen. Dabei gibt es oftmals einen branchenspezifischen Mix an Arbeit (BMAS 2015):
Arbeiten 1.0 bezeichnet die beginnende Industriegesellschaft und die ersten Organisationen von Arbeitern.
Arbeiten 2.0 ist die beginnende Massenproduktion und die Anfänge des Wohlfahrtsstaats am Ende des 19. Jahrhunderts.
Arbeiten 3.0 umfasst die Zeit der Konsolidierung des Sozialstaats und der Arbeitnehmerrechte auf Grundlage der sozialen Marktwirtschaft.
Arbeiten 4.0 wird vernetzter, digitaler und flexibler sein. Wie die zukünftige Arbeitswelt im Einzelnen aussehen wird, ist noch offen. Seit Beginn des 21. Jahrhundert stehen wir vor einem erneuten grundlegenden Wandel der Produktionsweise.
Die heutige Wissensarbeit unterscheidet sich in vielen Dimensionen von klassischer Routinearbeit in der Industriegesellschaft.
Die Abbildung zeigt verschiedene Typen von Arbeit, die in einem Fragebogen abgefragt werden können. In der Darstellung ist zu erkennen, dass in diesem Beispiel sequenzielles Arbeiten und standardisierte Abläufe eher niedrig bewertet werden – also kaum Bestandteil der Arbeit sind. Demgegenüber sind alle anderen Arbeitstypen sehr stark (hoch) ausgeprägt. Das deutet auf wissensintensive Arbeit hin.

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